4. Was hat Bausparen mit Altersvorsorge zu tun?

Der Gedanke, dass der Erwerb oder der Bau eines Hauses oder einer Wohnung auch eine Art Altersvorsorge darstellt ist wohl so alt wie die Menschheit selber. Schon ein Steinzeitmann hat mit Sicherheit das Bestreben gehabt, im Laufe seines Lebens für sich und seine Familie eine gute Höhle zu erbeuten, sodass er sich im Alter den schönen Seiten des Lebens zuwenden kann. Gut, zugegeben, der Vergleich hinkt etwas - aber der Grundgedanke kommt doch klar hervor: Eine Immobilie ist ein beruhigender und finanziell nicht zu unterschätzender Faktor.

Wer sich ein Haus baut oder kauft oder eine Wohnung erwirbt, der hat im Alter nicht mehr das Problem, dass er monatlich eine Miete an seinen Vermieter überweisen muss. Zwar ist es richtig, dass auch ein Haus oder eine Wohnung immer eine gewisse Höhe an Nebenkosten verursacht, unterm Strich liegen die monatlichen Belastungen hier jedoch meist deutlich niedriger als wenn man eine durchschnittliche Miete zahlen muss.


Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt, der kann sich zudem dazu entschließen, eine Hypothek auf die Immobilie aufzunehmen und so seine Liquidität im Alter deutlich zu erhöhen. Oder man vermietet Teile seines Hauses oder gleich die ganze Immobilie, wobei man sich in letzterem Fall natürlich ein neues Objekt suchen müsste.

Der Möglichkeiten sind auf jeden Fall viele und es kann daher ganz klar gesagt werden, dass eine Immobilie durchaus als Altersvorsorge gelten kann. Bisher gab es diese Anerkennung nur in Form der Eigenheimzulage – diese wurde aber inzwischen ersatzlos abgeschafft.